Meine Hobbys


Bei meinen Hobbys führt der Weg am Auto nicht vorbei. Das zeigt allein schon die Seite, die meiner "Automobilen Welt" gewidmet ist.

So hatte ich doch einen regen "Verschleiß" an Fahrzeugen. Meistens war es die Neulust auf einen anderen Wagen, manchmal führten auch andere Umstände zum Erwerb eines anderen Autos.

Vom 72 PS Diesel bis zum 320 PS V8 habe ich doch einiges an Fahrzeugen ausprobiert.

Aber die Fahrzeuge, die ich im Laufe der Zeit mein Eigen nennen konnte, sind nicht wirklich alles. In letzter Zeit beschäftige ich mich viel im PC-Bereich. Man muss eben mit der Zeit gehen und manche Dinge erleichtert die fortschreitende Technik, auch wenn sie einen hier oder dort doch immer wieder von  anderen Dingen zu sehr ablenkt und vereinnahmt.

Weiterhin habe ich mir in den letzten Jahren - soweit die Räumlichkeiten es zuließen - den Jugendtraum von einer Modelleisenbahn erfüllt.



 



Mittlerweile sind Streckenführung und Gebäude vollständig. 


Allerdings fehlt noch viel Kleinarbeit, denn die Details machen einen wesentlichen Teil einer solchen Anlage aus. Das braucht eben seine Zeit. Aber ein solches Hobby endet ja eigentlich nie mit einer endgültigen Fertigstellung. 

 




So sieht der Gewerbebereich bei Tageslicht aus ...





... und so bei nächtlicher Beleuchtung. 






Hier ein kleiner Blick ins Detail, denn ein paar Kleinigkeiten wurden bereits eingefügt. 





Ein weiteres Hobby hat sich dann noch aus der Not ergeben, dass die Möbel, die ich für das Wohnzimmer und die Schreibtischecke suchte, nirgendwo zu finden waren. Sie sollten massiv sein und bestimmte Anforderungen erfüllen. Dies war dann für mich Anlass, selbst zur Tat zu schreiten und mit dem Eigenbau der gewünschten Stücke zu beginnen. 



Schon vor einiger Zeit hatte ich mit dem Bau der Schreibtischecke ein wenig Erfahrung gesammelt, obwohl dies keine besonders anspruchsvolle Arbeit war.

Auch hier war kein passendes Möbelstück erhältlich und es bedurfte der Umsetzung eigener Ideen. 




Im März 2004 war es dann soweit, dass auch die Wohnzimmermöbel folgen sollten.
Die Konstruktion der Möbel an sich war nicht besonders schwer, da sie schlicht und schnörkellos gestaltet werden sollten. Wichtig waren vor allem die eher geringen Ausmaße bei bestmöglicher Platzausnutzung und sonstiger Funktionalität. Dies bezog sich insbesondere auf die Unterbringung der Video- und Audiokomponenten und vor allem auf die problemlose Verkabelung innerhalb des Schrankes.


So entstanden im Verlauf der zweiten März- und der ersten Aprilhälfte 2004 die beiden Seitenschränke und das Mittelteil mit Brücke und Zwischenstück neben dem Fernseher.




Im gleichen Zeitraum schloss sich der Bau der Tische an.
Hierbei war es bei den Tischplatten besonders wichtig, eine glatte und widerstandsfähige Oberfläche zu erhalten.

Zuerst wurde der Beistelltisch gebaut ...




... dem als Abschlussarbeit der Couchtisch folgte.


Nach mittlerweile reichlich Übung konnte dieses letzte Teil in der kürzesten Zeit fertiggestellt werden.



Hier noch ein neueres Bild aus dem Frühjahr 2009, bei dem der Tisch richtig in Verwendung ist.


Mittlerweile wurden auch die einen oder anderen Möbel und Teppiche ausgetauscht, deren Zeit nach Erstbezug des Hauses 1997 nun doch mal abgelaufen war.


Nach Fertigstellung der Teile wurde alles geölt, gewachst und poliert.

 

Waren die Oberflächen aufgrund der Schleifarbeiten mir sehr feiner Körnung (besonders bei den Tischplatten) ohnehin bereits sehr glatt, so stellte sich nach dem Polieren das gewünschte Endergebnis ein.

 

 Erstaunlich war für mich der doch recht hohe Verbrauch an Holzdübeln. Ca. 250 Stück wurden benötigt, da kaum Verschraubungen angebracht wurden.

Besonders positiv überrascht war ich von der sehr hohen Genauigkeit der aus einzelnen Platten gefertigten Teile. Einerseits bin ich ja nun absoluter Laie, andererseits besitze ich auch nicht das hierfür eigentlich notwendige Präzisionswerkzeug. 

Nach dem Abschluss der Arbeiten kann ich nur sagen, dass ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin. Die Möbel entsprechen meinen Vorstellungen und erfüllen meine Erwartungen.

 

 



Nachträgliche Änderungen an den Möbeln im August/September 2008

 

Im Jahr 2008 musste am Schrank eine Änderung durchgeführt werden. Der für den Fernseher vorgesehene Platz reichte für ein 42" LCD-Gerät nicht aus.
Die Größe des Bildschirms empfahl sich bei der Neuanschaffung aufgrund des Abstands der Sitzgelegenheiten zum Fernsehgerät. 


Daher wurde der Mittelteil hinsichtlich des Überbaus verbreitert und im unteren Bereich wurde ein zusätzliches Zwischenteil eingefügt, unter dem sich nun auch der Subwoofer gut unterbringen ließ.



 



Auch hier zeigte sich der Vorteil des Eigenbaus, weil nachträgliche Veränderungen und Anpassungen an die aktuellen Gegebenheiten im gewissen Rahmen auch nach Jahren immer noch möglich sind.

Ich hoffe allerdings, dass dies nun die letzten Änderungen waren, die durchgeführt werden mussten.

 



Nun, und zuletzt bleiben noch Haus und Garten. 
Teils Hobby, teils ein "Muss". Aber davon weiß sicherlich jeder Häuslebauer zu berichten.